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USA: USA weiten die Passagierrechte aus

USA weiten die Passagierrechte aus
 
 Die USA weiten die 2009 eingeführten Rechte für Flugreisende aus. Die so genannte "Tarmac Rule", wonach die Airlines die Passagiere vor dem Abflug nicht länger als drei Stunden auf dem Vorfeld warten lassen dürfen, gilt künftig auch für ausländische Fluggesellschaften und internationale Flüge. Das Zeitlimit liegt hier jedoch bei vier Stunden. Wie bei den Inlandsflügen müssen die Passagiere ab zwei Stunden Wartezeit mit Lebensmitteln und Wasser versorgt werden. Außerdem müssen funktionierende Toiletten zur Verfügung stehen. Die Erfahrungen aus dem Schneesturm im vergangenen Dezember und die langen Verzögerungen auf dem New Yorker JFK-Flughafen hätten eine große Rolle bei der Entscheidung gespielt, heißt es im US-Verkehrsministerium. Neuerungen gibt es auch beim Gepäck. So müssen die Fluggesellschaften beim Verlust eines Koffers künftig nicht nur das Gepäckstück selbst, sondern auch die Gepäckgebühren erstatten. Passagiere, die wegen Überbuchung ihrer Maschine auf einen späteren Flug ausweichen müssen, können künftig mehr Geld verlangen. Derzeit wird den Fluggästen der Ticketpreis und je nachdem, wie viel später der Ersatzflug am Zielort eintrifft, maximal 400 oder 800 Dollar erstattet. Künftig können sie den doppelten Ticketpreis bis maximal 650 oder 1.300 Dollar verlangen. Die neue Regelung soll Ende August in Kraft treten.
 
Weitere Infos gibt es hier. Die vollständige Regelung kann unter www.regulations.gov mit dem Suchbegriff "DOT-OST-2010-0140" aufgerufen und heruntergeladen werden.
Dieser Beitrag wurde am 27.04.2011 15:03:53 veröffentlicht.
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