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Abflug:
12:05 Uhr in Stuttgart
Check in:
10:30 Uhr (vor Freude und Aufregung viel zu früh)
Ziel:
Playa del Muro, Mallorca
Flugzeug:
Boeing 737 von Hapag Lloyd
Landung:
14 Uhr in Palma de Mallorca
Hotel:
Hotel Maritimo 4* (sehr empfehlenswert)
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Wir
hatten nur ca. 20 Minuten Verspätung und sind somit auf Mallorca um 14
Uhr statt um 13.40 Uhr gelandet, was aber vollkommen egal ist, denn im
Urlaub hat man ja Zeit und Hauptsache wir kommen alle gesund an. Der
Flug war absolut genial, wobei der Start um einiges angenehmer war als
die Landung. Aber egal, Hauptsache endlich auf Mallorca!!
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Der
Flughafen in Palma ist ziemlich groß und überhaupt total übersichtlich.
Alles ist ausgeschildert und ein Verlaufen fast unmöglich. Auch die Gepäckausgabe
lief reibungslos. Die Menschen hier sind einfach unbeschreiblich nett
und freundlich und siehe da, tatsächlich nehmen sie schon die deutsche
Genauigkeit an. Färbt eben ab, grins.
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Gegen
16:20 Uhr war ich dann nach dem Bustransfer im Hotel Maritimo. In meinem
Zimmer dann war das erste: Den Balkon öffnen!
Als
ich den wunderschönen Ausblick sah, war ich so happy, ich hätte weinen
können! Natürlich kam dann gleich mein Fotoapparat zum Einsatz, denn
das musste festgehalten werden!
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Nun
hieß es, raus aus den langen Hosen und rein in die Strandshorts und mit
Fotoapparat ab an den Strand. Ich kann nur sagen: Genial. Der Strand von
Playa del Muro bis nach Alcudia ist sagenhaft.
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Schnell
noch ein paar Bilder geknipst und ab zum Hotel, denn jetzt gibt es
Abendessen. Und was ich da sah, ist der Himmel auf Erden.
Gefüllte
Auberginen, Pizzen, Nudeln in allen Varianten, Tortellini, Salate, Reis,
Fleisch, Fisch, Pommes, Bratkartoffeln und so viel mehr. Das habe ich
noch nie gesehen. Und dann die Dessertplatte, okay, nach dem Urlaub
werde ich 5kg mehr auf den Hüften haben, aber dafür glückliches Fett.
Das Essen sah nämlich nicht nur so gut aus, es war himmlisch und
zugegeben, ich habe mich verhalten wie eine typische Deutsche mit
Halbpension. 5 mal Nachschlag, nach dem Essen mit tierischen
Bauchschmerzen rauf aufs Zimmer, kurz hinlegen, eine Runde leiden und
dann ab ins Nachtleben von Mallorca... |
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Wichtig
zu erwähnen ist auch mein fester Tischplatz, den ich während des
gesamten Aufenthaltes über hatte und der ganz herrlich auf der Terrasse
stand. In frischer Meeresluft passt nämlich viel mehr in den hungrigen
Bauch. Auch wurde die Sitzplatzverteilung nach Altersgruppen vergeben
und somit hatte ich während des gesamten Aufenthaltes Anschluß mit
Leuten meines Alters. Super klasse!! |
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Der 2. Tag begann dann mit 40 Bahnen Schwimmen im hoteleigenen Hallenbad mit anschließendem
Whirlpoolbesuch. Super! Danach lecker frühstücken (ein Gedicht) und ab
zur Bushaltestelle, die sich direkt vor dem Hotel Maritimo befindet. Es
geht zu der Cuevas des Drach nach Porto Cristo (Drachenhöhle).
Porto Cristo ist wunderschön und ein Ausflug dorthin zwingend notwendig. Die
Drachenhöhle darf man sich nicht entgehen lassen.
Durch die dunklen und feuchten Gänge ging es abwärts durch die Höhle.
Beleuchtungen zauberten eine märchenhafte Stimmung. Alles schien
unwirklich. Dann das klare kalte Wasser.
Am Ende des Rundganges wurden auf 3 Booten ein Konzert „Die Entdeckung
der Höhlen“ vorgeführt mit anschließendem Sonnenaufgang in den
Höhlengängen. Ein unvergessliches Lichtspektakel.
Zum Schluss ging es ein paar Meter mit einem der Boote Richtung Ausgang und
dann viele viele Treppen wieder zurück an die frische Luft.
Hier muss erwähnt werden, dass man auf festes Schuhwerk achten und gut zu
Fuß sein sollte. Für Kleinkinder ist dieses Erlebnis nicht empfehlenswert.
Um 16.05 Uhr ging es wieder Richtung Playa del Muro.
Wichtig zu erwähnen ist, dass im Ostteil der Insel die Uhren sehr langsam
gehen. Busabfahrt sollte 10.55 Uhr sein. Der Bus kam dann gegen 11.30
Uhr. Die Fahrt dauerte mit 1 mal umsteigen 90 Minuten.
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Am 3. Tag war eine
Wanderung nach Alcudia dran. Übers Hinterland mit ständigem Blick auf
das Tramuntana Gebirge, vorbei an alten Kirchen, schönen Gärten, eben
durch die freie Natur Mallorcas.
Leider muss hierbei erwähnt werden, dass zwischen Pflanzen und Bäumen hin und
wieder ein ausgedientes Sofa oder ein altes Möbelstück steht. Man darf
sich auch nicht über kleinere Müllberge wundern, Hinterlassenschaften
der Hotelketten und Touristen.
Nach etwa 5 Stunden Wanderung ging es glücklich und zufrieden zurück ins
Hotel und ab zum Pool. Am späten Abend durfte natürlich der Besuch der
Hotel-Bar nicht fehlen.
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Am 4. Tag wurde wieder gewandert und zwar immer schön am Strand entlang. Diesmal nach
C’an Picafort mit seinem Mini-Jachthafen.
Auf dem Weg dorthin lassen sich viele wunderschöne Muscheln finden, ein
prima und kostenloses Souvenir für die trostlosen und kalten Tage in
Deutschland zur Erinnerung. C’an Picafort ist ebenfalls ein
Touristengebiet aber wirklich schön. Niemals zu vergleichen mit Playa
de Palma. Die vielen Modeläden laden zum Shoppen ein. Mit einem
leckeren Eis in der Hand ging es dann nach 6,5 Stunden wieder zurück,
natürlich am Strand entlang. Soviel bin ich vermutlich noch nie
gelaufen, wie hier auf Mallorca.
Nach dem Ausflug ging es natürlich wieder an den Pool, dann Abendessen und
danach ab in einen Irish Pub. |
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Am 5. Tag besuchte ich dann mit einem Mietwagen Palma. Über Palma würde sich ein Buch
schreiben lassen, denn was diese Stadt zu bieten hat ist unbeschreiblich
schön und würde den Rahmen des Reiseberichtes sprengen. Man muss es
selbst erlebt haben! Daher am besten bei einem Mallorcaaufenthalt immer
Palma einplanen, am besten so oft es geht!
Danach fuhr ich weiter nach Port de Andrax zu den Berühmten, Reichen und Schönen.
Dieser Ort muss man auf sich wirken lassen. So etwas himmlisches gibt es selten!
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Am 6. und 7. Tag wurden dann reine Strandtage eingelegt, denn wie schon erwähnt, so viel
bin ich wohl noch nie gelaufen wie auf Mallorca. Und schließlich ist Urlaub und man darf auch mal ohne schlechtes Gewissen zu haben,
faulenzen.
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Am 8. Tag und auch der Abreisetag war die Stimmung sehr getrübt und traurig. Die Insel
wieder verlassen zu müssen viel mir sehr schwer. Mit ein paar jungen Leuten, die ich schon am Anfang des Aufenthaltes kennengelernt hatte,
ging ich an eine Strandbar und wir schwelgten bereits jetzt in Mallorcaerinnerungen.
Mittags war ein Besuch fällig an einen wirklichen Geheimtip: Pollenca!
Mit dem Bus nach Alcudia und von dort aus nach Pollenca, TRAUMHAFT! Ein Dorf wie im Bilderbuch.
Durch die engen Gässchen, vorbei an romantischen Gärten ging es dann 365 Stufen zur Kapelle, jede Stufe ein Tag im Jahr und von der Kapelle aus
hat man einfach einen traumhaften Ausblick auf das Tramuntanagebirge.
Die Treppen wieder runter und ab in die schnuckeligen kleinen Läden, in denen man sein Reisegeld für Schmuck los werden kann. Ich habe mich
aber zusammengerissen, was mir sehr schwer fiel. Dann schnell zurück mit dem Bus denn in einer Stunde geht es zurück an den Flughafen und
dann Richtung Heimat!!
Sicherlich brauche ich nicht zu erwähnen, dass ich 2008 wieder auf Mallorca war!!
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