Funweekend in Haiming/Tirol
| Für den restlichen Nachmittag haben wir uns entschlossen, nach Imst zu fahren und dort die Alpine - Coaster auszuprobieren. Mit dem Sessellift fahren wir zuerst einmal 15 Minuten bis zum Start, während der Fahrt sehen wir den Verlauf der Bahn und freuen uns schon auf die ca. 10 Minuten dauernde Abfarth. Oben angekommen stärken wir uns zuerst mit einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen. An der Bahn ist einiges los, denn wir müssen zuerst einmal 15 Minuten Schlange stehen, bis es endlich an die Abfahrt geht. Als ich auf der Bahn bin, merke ich erst mit welcher Geschwindigkeit die Bobs die Rodelbahn hinunter sausen, ich wusste nicht, dass 10 Minuten so kurz sein können. Unten angekommen, geht es auch schon wieder mit dem Auto zurück nach Stams in unsere Unterkunft und dann nach Heiming ins Splatsch Nass Stadel zum Barbecue. | |
| Sonntag morgen; Canyoning wenn ich nur daran denke, dass ich heute an einem Seil hängend irgendeine Schlucht hinabsteigen soll wird mir ganz anders zumute. Ziemlich ruhig und mit einem sehr schlechten Gefühl in der Magengegend fahren wir (ICH) von unserer Unterkunft in Stams nach Heiming ins Outdoorzentrum. Wenigstens hat der liebe Gott ein nachsehen mit uns und läst die Sonne scheinen. Die heutigen Guides Marc und Michi warten schon auf uns und haben auch schon Helme und Abseilgurte für uns und die andere Gruppe bereit gelegt. Da wir heute mit sehr viel Wasser in Berührung kommen werden, welches nach Aussage unseres Guides Marc ca. +9 Grad haben wird, erhalten wir heute etwas dickere Neoprenanzüge, Strümpfe und Schuhe. Nachdem wir uns in die Anzüge geschält haben erklären uns unsere Guides noch wie die Abseilgurte anzulegen und die Sicherheitshelme einzustellen sind, dann geht es los. |
| ach einer gemütlichen Fahrt mit dem Auto sind wir nach ca. 5 Stunden in Haiming angekommen. Unser erstes Ziel ist das Outdoorzentrum in Haiming , dort erfahren wir wie unsere nächsten zwei Tage aussehen werden. Samstag morgen 9.00 Uhr geht es los zum Rafting in die Imster Schlucht und am Sonntag um 10.00 Uhr zum Canyoning in die Imster Hachleschlucht Langsam frage ich mich was ich hier eigentlich will, Rafting ist bestimmt ganz toll aber geht das nicht auch in etwas ruhigeren Gewässern und muss ich unbedingt an einem Seil hängend, auf Fremde Personen verlassend eine Steilwand durch einen Wasserfall hinunter!? Na ja, wie sagt man Augen zu und durch, denn nur wer das schon mal hinter sich gebracht hat kann mitreden. Unsere Unterkunft befindet sich in Stams, ca. 10 Minuten von Haiming entfernt Richtung Innsbruck. Wir sind dort im Gasthof Hirschen untergebracht. Die Zimmer sind gemütlich eingerichtet mit Bad und TV. Das einzige was mich ein bisschen stört, ist die Tatsache ,dass sich mein Zimmer in Richtung der Hauptstraße befindet, aber für zwei Tage ist das schon in Ordnung. Das Frühstück ist gut, könnte allerdings etwas üppiger ausfallen. | |
| Samstag morgen; heute steht das Rafting auf dem Programm. Vroni eine von ca. 34 Guides vom faszinatour Team erklärt uns und noch anderen Gästen wie das Rafting heute ablaufen wird. Für ca. 1,5 Stunden werden wir uns auf dem Fluss befinden und versuchen die Gewalt des Wassers zu bezwingen. In einen Neoprenanzug gequetscht mit Schwimmweste und Helm ausgestattet fahren wir mit dem Bus zuerst nach Imst zum Einstieg, hier warten auch die anderen drei Guids auf uns, die uns begleiten werden. Nachdem wir auf die Boote verteilt worden sind stehen zuerst einmal Trockenübungen an. Ben unser Guide erklärt uns auf was wir besonders beim Paddeln achten müssen. Dann geht es los, mit vereinten Kräften tragen wir das Boot zum Fluss, wo noch ca. 10 andere Boote stehen, und warten bis wir an der Reihe sind. Schneller als mir lieb ist sitzen wir im Boot auf dem Fluss und es gibt kein zurück mehr. |
| Vor dem
Outdoorzentrum warten zwei Kleinbusse auf uns, die uns nach Imst
bringen werden. Nach einem kurzen Fußmarsch haben wir dann die erste
Abseilstelle in der Hachleschlucht erreicht, und unsere Guides erklären
uns auf was wir beim Abseilen und runterrutschen der Felsen achten
müssen. Nachdem unsere Abseilgurte von Marc und Michi auf guten Sitz
überprüft worden sind, werden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und das
Abseilen kann losgehen. Mein Herz schlägt bis zum Hals, als ich mit
ansehe wie die anderen vor mir abgeseilt werden, aber Marc unser Guide
macht mir Mut und auf einmal hänge ich selbst am Seil und bin auf dem
Weg nach unten zu den anderen. Als ich das Seil vom Abseilgurt gelöst
habe bin ich froh unten angekommen zu sein und auch etwas Stolz auf
mich selbst weil ich doch nicht gekniffen habe. Je weiter wir in die
Schlucht vordringen, umso mehr Spaß habe ich am Canyoning. Denn ein
Blick zurück zeigt, dass es sich wirklich lohnt eine solche Tour
mitzumachen, hinter mir liegt ein atemberaubender Anblick. Erst jetzt
sehe ich welche Höhe wir bereits überwunden haben. Nach einer weitern,
aus zwei Etappen bestehenden Abseilstelle, dürfen wir auf dem Po
sitzend in ein ca. 4 Meter tiefer gelegenes Wasserbecken rutschen. Nach
einem kleinen Marsch durch die Schlucht mit einer Abstiegsstelle, bei
der wir durch eine Felsspalte ohne Seil absteigen gelangen wir
schließlich an die vorletzte Abseilstelle bei der wir uns vor dem
Abseilen an einem an der Wand festgedübelten Stahlseil mit Karabinern,
welche sich an unseren Abseilgurten befinden festmachen. Als die ganze
Gruppe Abgeseilt ist geht es weiter durch die Schlucht immer dem Wasser
folgend, bis wir schließlich zur letzten Abseilstelle gelangen. Viel zu
schnell ist die Zeit vergangen und nach einem nochmaligen kleinen
Fußmarsch kommen wir schließlich mitten in Imst an unser Ziel, wo auch
schon die beiden Kleinbusse auf uns warten um uns zurück ins
Outdoorzentrum nach Heiming zu bringen. Nachdem die Neoprenanzüge und
die Schuhe wieder unter fliesendem Wasser gereinigt sind geht es
endlich unter die sehnlichst erwartete warme Dusche, unter der ich
endlich meine Füße auftauen kann, denn diese waren die ganze Zeit unter
Wasser, da dieses leider nicht den Weg aus meinen Schuhen gefunden hat.
Mittlerweile ist es Mittag geworden und nach einem abschließenden Mittagessen im Platsch Nass Stadel im Outdoorzentrum von faszinatur, müssen wir uns auch schon auf den Heimweg machen. Viel zu schnell ist das Wochenende vergangen, aber eines weis ich bestimmt... ich komme wieder nach Haiming, denn es hat unheimlich viel Spaß gemacht den Fluss in einem "Gummiboot" zu bezwingen und sich an einem Seil hängend von einer "Fremden" Person durch einen Wasserfall abseilen zu lassen. |
| Nach einigen Metern wird mir aber klar, dass alle Schauermärchen die über das Rafting in Umlauf sind absoluter Schnee von gestern sind, denn es macht unheimlichen Spaß die Kraft des Wassere zu spüren und mit dem Boot über die Stromschnellen zu gleiten. Auf dem Boot herrscht eine super Stimmung, den Ben unser Guide steuert uns immer wieder auf die besten Wellen zu und wir werden des Flusses nicht müde. Viel zu schnell erreichen wir Heiming unser Ziel. Wir wären gerne noch auf dem Fluss geblieben. Nachdem die Boote auf einen Anhänger geladen sind geht es zu Fuß zurück zum Outdoorzentrum wo wir auch unsere "zweite Haut" wieder ablegen können. Die Neoprenanzüge werden unter fliesendem Wasser gereinigt und dann für die nächsten "Opfer" bereitgelegt, anschließend freuen wir uns auf eine ausgiebige Dusche und das bevorstehende Barbecue am Abend. |
| Freitag Nachmittag endlich geht es los wir, das sind Erna, Chris, Andrea, Micha, Jürgen und ich, sind auf dem Weg nach Haiming/Tirol zu unserem Adveture Weekend. Vor uns liegen zwei Tage Fun and Action mit Rafting und Canyoning. Wir sind alle gespannt was uns erwartet, denn keiner von uns ist jemals in einem "Gummiboot" einen Fluss hinuntergefahren, und schon gar nicht über tosende Wellen. Auch das Canyoning hat bisher keiner von uns ausprobiert, davor hab ich am meisten Respekt. |
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